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Protest war einmal etwas, was man machte. Wenn man nicht anders konnte. Wenn einem der Kragen platze. Dann kamen die Che Guevara T-Shirts bei H&M und die Anti-Irakkrieg-Spots auf MTV. Protest wurde etwas, das man konsumierte. Und es kamen die Bedenken: Neben wem steh ich da und unter wessen Banner? Passiert tatsächlich etwas wenn ich da hingehe oder beruhige ich nur mein Gewissen? Darf ich das »Stopp! Halt! Nein!« überhaupt sagen, wenn ich kein »Anders! So! Aber!« sagen kann? Protest wurde etwas, was man überdachte. In Film, in Kunst, in Musik, auf den Straßen Leipzigs und anderswo begann die Suche nach Protest der sich noch, oder wieder, mit Ausrufezeichen formulieren darf. Der nicht zu Ware, zu Lifestyleprodukt wird. Gesucht wird auch bei »Heimatmoderne« in den Veranstaltungen des Panel II und in dieser dritten Ausgabe des General Panel Webmagazins.
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